parametrische tragwerksoptimierung – teil 1

mit
rhino  (cad-programm),
grasshopper (graphischer, parametrischer editor),
kangaroo (physik-engine),
galapagos (evolutionärer algorithmus)

und
lust am erforschen von (trag)strukturen..

..kann man wunderbar, interaktiv und vielparametrisch arbeiten. sogar die berechung des tragwerks kann man mittlerweile im cad-programm durchführen.

arbeiten ist fast zu viel gesagt. in erster linie sieht man staunend zu, analysiert die ergebnisse und diskutiert die richtung der (weiter)entwicklung. und zwar nicht alleine. sondern in zusammenarbeit mit architekten und anderen am planungsprozess beteiligten. alle können den jeweiligen stand der forschung in ihrem cad-programm betrachten, prüfen und mittels erweiterung des parametrischen modells (oder dem einbau einer restriktion) in die entwicklung eingreifen.

das beispiel zeigt einen wettbewerbsbeitrag für eine brücke in der schweiz.
nach grundsätzlichen überlegungen, die schliesslich auf eine spannholzbrücke führten, hat der parametrisch arbeitende architekt, christain wittmeir,  die restriktionen, wie maximale steigung auf der brücke, höhenlage der auflager und mögliche standorte und neigungen der zwischenstützen ins cad-modell eingebaut. wir haben dann die tragwerksanalyse implemtiert -hier wird das minimum der zugkräfte im integral über die gesamtlänge gesucht. das ergebnis ist oben zu betrachten.

..und weil wir den wettberwerb unverständlicherweise (:-)) nicht gewonnen haben, ist die brücke wenigstens als weihnachtsscherenschnitt zu bewundern


scherenschnitt: christian wittmeir

 

werkraum wien